PAM 2018

Projektleitung

Public Art Munich 2018

April – Juli 2018
Ausstellungsreihe im öffentlichen Raum Münchens
kuratiert von Joanna Warsza, gefördert von der Stadt München

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“I grew up to the hum of Radio Free Europe, broadcast from Munich over the Iron Curtain, which formed an image in my mind of a city I never visited until quite recently. It will be fascinating to address, from a curatorial and artistic perspective, the idiosyncrasies of Munich and its unique past and present.” Joanna Warsza, Kuratorin von Public Art Munich 2018 (Foto: Nan Mellinger)

 

Auszug aus der Pressemitteilung des Kulturreferats der LH München vom 2. November 2016:
Der Kulturausschuss des Stadtrats hat in seiner Sitzung am 27. Oktober 2016 zugestimmt, die international renommierte Kuratorin Joanna Warsza für 2018 mit einer mehrmonatigen Projektreihe zu beauftragen. Warsza wird gemeinsam mit von ihr ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern ein Budget von 1,1, Millionen Euro aus Mitteln für Kunst im öffentlichen Raum zur Verfügung haben. „Es freut mich sehr, dass Joanna Warsza ein Kunstprojekt für München entwickeln wird. Es untersucht den Status unserer Demokratie in einer Zeit, in der unser Leben so öffentlich und so überwacht wie nie stattfindet.“ so Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.

Bis zu 15 international tätige Künstlerinnen und Künstler werden auf Einladung von Joanna Warsza hin gemeinsam mit lokalen Akteuren Kunstaktionen für den Münchner Stadtraum entwickeln. Es wird um Meinungsfreiheit, Transparenz, Whistleblowing, Privatspäre, Überwachung und soziale Mobilisierung gehen. Die Kunstaktionen mit meist performativem Charakter finden als Kongresse im Freien, mit Bürgerorchestern für einen Tag, temporären Installationen oder Darstellungen und als architektonische Pop-Ups statt. Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen darstellende Kunst, Film, Oper und Musik, Architektur, Theater und Theorie werden mitwirken.

Das kuratorische Konzept von Joanna Warsza wurde im Rahmen eines international geladenen Wettbewerbsverfahrens vom Programmbeirat Kunst im öffentlichen Raum ausgewählt. Ihm gehören Kunstfachleute ebenso an wie Fraktionsvertretungen aus dem Kulturausschuss des Stadtrats. Nach der erfolgreichen Reihe „A Space Called Public“ von Elmgreen & Dragset in 2013, ist dies das zweite vom Stadtrat beschlossene internationale Großprojekt der Kunst im öffentlichen Raum in München.

Joanna Warsza, geboren 1976 in Warschau, lebt und arbeitet in Berlin und Warschau. Sie ist Kuratorin, Forscherin, Autorin in den Bereichen visuelle und darstellende Künste und Architektur und arbeitet hauptsächlich im öffentlichen Raum. Warsza kuratierte u.a. das öffentliche Programm der Manifesta 10 in St. Petersburg 2014, den Georgischen Pavillon auf der 55. Biennale von Venedig 2013. Sie editierte Stadium X-A Place That Never Was (2009), Forget Fear (2012) und Ministry of Highways: A Guide to the Performance Architecture of Tbilisi (2013). Gegenwärtig leitet sie das kuratorische Programm CuratorLab an der Konstfack in Stockholm.

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Dieses Projekt wird gefördert von der

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