, ,

PUBLIC ART MUNICH 2018

Kommunikation & PR
Projektleitung

PUBLIC ART MUNICH 2018 (PAM 2018)
Game Changers
30. April – 27.
Juli 2018

Performative Kunst in der Stadt.
Kuratiert von Joanna Warsza und gefördert von der Landeshauptstadt München.
Geschäftsführung: Sara Mack, Freispiel Kulturagentur
Gestaltung: Till Gathmann

1_Plakat_PAM_Opening_kl
Das Grand Opening von PAM 2018 – Game Changers am 30. April im Olympiastadion ist der Auftakt eines internationalen, dreimonatigen Programms, das jedes Wochenende bis Ende Juli eine von insgesamt 20 performativen Interventionen im Stadtraum präsentiert.

Künstler*innen
Aleksandra Wasilkowska, Alexandra Pirici & Jonas Lund, Alexander Kluge, Anders Eiebakke, Anna McCarthy & Gabi Blum, Ari Benjamin Meyers, Cana Bilir-Meier, Dan Perjovschi, Flaka Haliti & Markus Miessen, Franz Wanner, Olaf Nicolai, Mariam Ghani, Massimo Furlan, Michaela Melián, Lawrence Abu Hamdan, Leon Eixenberger, Rudolf Herz & Julia Wahren, Studierende der Akademie der Bildenden Künste München, The 9th Futurological Congress/Julieta Aranda & Mareike Dittmer

2 Plakat_PAM_Programm1_web

4 Plakat A1_Programm_Juni #1

3 Plakat A1_Mai#2

4 Plakat A1_Programm_Juni #1

5 Plakat A1_Programm Juni #2

6 Plakat A1 Juli

Public Art Munich 2018: Game Changers
Die Ausrufung der Bayerischen Räterepublik im Jahr 1919, der demokratische Optimismus der Olympiastadioneröffnung 1972, das Willkommenheißen von Geflüchteten am Hauptbahnhof 2015 – all diese Momente dauerten nur ein paar Stunden oder Tage und doch beeinflussen ihre Konsequen-zen noch immer, wer wir sind und wie wir leben. Sichtbare Game Changers in einer sich stetig verändernden Gesellschaft.

PAM 2018 lädt Künstler*innen aus München und aller Welt ein, einschneidende Ereignisse am Beispiel der Stadt München zu untersuchen, einer Stadt, die Zeugin immenser ideologischer, soziopolitischer und symbolischer Wendepunkte war. Die bayerische Landeshauptstadt als Fallstudie: von den holprigen Anfängen der Demokratie über die Entnazifizierung der Nachkriegszeit und 1968 bis zur Bedeutung von migrantisch situiertem Wissen, künstlicher Intelligenz oder der #MeToo-Bewegung.

PAM 2018 verlässt den geschützten Raum eines Museums, schreibt sich kurzzeitig in sehr bekannte wie unbekannte Orte Münchens ein, zoomt von ganz unterschiedlichen Standorten hinein in die Stadt und aus ihr heraus. Der PAM Pavilion von Flaka Haliti & Markus Miessen auf dem Viktualienmarkt dient während der gesamten Laufzeit als zentraler Info-Point und Treffpunkt.

Das Momenthafte und Performative von Umbrüchen, den sog. Game Changers, reflektiert sich auch im kuratorischen Konzept: PAM 2018 denkt in Minuten, nicht in Quadratmetern. Performances, Interventionen, öffentliche Versammlungen, Gespräche und Aperitivos sind Teil des dreimonatigen Programms: jedes Wochenende von Ende April bis Ende Juli 2018.
Eintritt frei.

Joanna Warsza (geboren in Warschau, lebt in Berlin) arbeitet als Kuratorin vorzugsweise im urbanen, weniger im musealen Kontext. U.a. kuratierte sie den Georgischen Pavillon auf der 55. Biennale von Venedig 2013, und das öffentliche Programm der Manifesta 10 in St. Petersburg 2014. Warsza ist Herausgeberin zahlreicher Publikationen, u.a. I Can’t Work Like This: A Reader on Recent Boycotts and Contemporary Art bei Sternberg Press 2017 und Empty Stages, Crowded Flats. Performativity as Curatorial Strategy (mit Florian Malzacher), Alexander Verlag Berlin 2017. Derzeit leitet sie das kuratorische Programm CuratorLab an der Konstfack in Stockholm.

PAM 2018 ist die zweite Ausgabe der großen, von der Landeshauptstadt München initiierten, internationalen Projektreihe für den Stadtraum, die erstmals 2013, kuratiert von Elmgreen & Dragset, unter dem Titel A Space Called Public / Hoffentlich Öffentlich stattfand.

Ausführliche Informationen und Download des Programms unter www.PAM2018.de

Facebook: Public Art Munich 2018
Instagram: #publicartmunich
Vimeo: PAM 2018

Dieses Projekt wird gefördert von der

Logo Kulturreferat_12pt

Weitere Projekte